Brennnesselfladen, paleo

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Fast wie in der Steinzeit: ca. 2-3 Eßlöffel Dinkelvollkornweizenmehl mit Wasser und Meersalz verrühren, etwas quellen lassen.

In der Zwischenzeit Eine Handvoll Brennnesseln ernten ( bei mir einfach, wachsen, wie ihr wisst, auch im Januar in meinem Zimmergarten. Siehe Brennnesseln im Haus).

Nun einfach den Teig ohne Fett in die Pfanne geben, die frischen Brennnesseltriebe darauf verteilen, wie Pfannkuchen einmal wenden, fertig backen und servieren.

Am besten passen dazu geröstete Sesam- oder Sonnenblumenkerne. Man kann natürlich auch ungeröstete Samen oder Nüsse direkt mit zu den Brennnesseln auf den Teig geben und sie mit backen.IMG_6809

7 Tage – 7 Texte

Mammut

Von Birgit Brinkmann

 

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Vor 10 000 Jahren, da war ‘n noch Mammuts da

Gestalteten die Landschaft, mit Zahn und Rüssel nur.

Die Menschen folgten ihnen

Denn wo sie waren war,

Fleisch und Gemüse,

frei zum Greifen nah.

 

Das Leben, das war Freiheit

Das Leben, das war Tod

Das Leben war Entbehrung

Das Leben, das war Not.

Das Leben, das war Leiden

Das Leben, das war gut

 

Vor 500 Jahren, da war gar nichts mehr da

Die Wälder war ‘n gerodet, das Vieh fraß alles kahl

Die Felder litten schrecklich

Die Menschen umso mehr

Die allerbeste Nahrung

Gab´s für den Adel nur

 

Da gab es keine Freiheit

Das Leben, das war Tod

Das Leben war Entbehrung

Das Leben, das war Not.

Das Leben, das war Leiden

Und trotzdem war es gut

 

Und heute, ja heute, da ham wir alles da

Kein Mensch müsste hungern und trotzdem treten wir

Noch immer auf der Stelle

Und finden keinen Weg

Dabei lässt sich was machen

Ich hab schon ne Idee!

 

Das Leben, das ist Freiheit

Das Leben, das ist Tod

Das Leben ist Entbehrung

Das Leben, das ist Not.

Das Leben, das ist Leiden

Das Leben, das ist gut

 

Dieser Text wurde bereits vom Musiker Klaus Falkenberg musikalisch umgesetzt, und von mir gesungen 😉

Ihr könnt ihn euch auf youtube anhören:

 

 

7 Tage – 7 Texte

Mistforke im Kopf

Von Birgit Brinkmann

 

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Schulden eintreiben war ihr Ziel

Sie ritten zu siebt, bewaffnet und mit Stil

Den Zehnten gab´s von alters her

Aber lange nicht mehr

vom Anwesen Nummer 10

 

 

Refr.

Für den Herrn von Remeringhausen

Christian von Münchhausen

Endete das Leben mit Grausen

(Und mit einer Mistgabel im Kopf)

 

 

Mit Korn, Geflügel und Eiern

Ließ sich auf Gut Remeringhausen feiern

Doch nun nicht mehr, das fand man doof

Vielleicht vom Suhren-Hof

Beritten ging es gleich los

 

 

Der Suhren -Bauer war jetzt tot.

Witwe und Söhne litten immense Not

Bewaffnet bis an die Zähne

Und düstere Pläne

Ross und Reiter jagten vor

 

 

Doch fanden sie nichts mehr

Ställe und Speicher waren leer

Da fanden sie doch noch – juchhu

Die allerletzte Kuh

Auch Milch gab´s für Suhrens nicht

 

Viel Panik, Zetern und Geschrei

Jetzt sprangen Nachbarn mit Mistgabeln herbei

Auch Sensen waren im Gepäck.

Und schrien:  Münchhausen weg!

Auf ihn drauf und schlagt ihn tot!

 

Christian als echter Soldat

Dem Mob gelassen und kühl entgegen trat

Er spürte nicht den Todeswind

Der Sohn war fast ein Kind

Forke in beiden Händen

 

Mit beiden Händen voller Kraft

Mit Wut im Bauch hat er es dann doch geschafft

Und streckte Münchhausen nieder

Der nun sprach nie wieder

Lag da, die Forke im Kopf

7 Tage -7 Texte

Frohes Schaffen

von Birgit Brinkmann

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Du siehst nur diesen riesen Berg

Der vor dir liegt und ruft

Du schreist: ich will nicht!

 

Es gibt so viele, die es besser können

So viel besser als du

Du schreist: Ich kann nicht!

 

Du könntest andere Dinge tun

Draußen lockt die Welt

Du schreist: heute nicht!

 

Refrain:

Wer soll es tun, außer dir?

Wer hat dein Know-how?

 

Also: hör endlich auf abzuschlaffen,

Fang an dich aufzuraffen,

dich zu straffen,

etwas neues zu erschaffen.

Ich wünsch dir: Frohes Schaffen!