Haselnussblütenknuspermüsli

Jetzt wird es höchste Zeit für euch auch mal was mit Haselnussblüten zu machen! In meinem Garten blühen sie schon seit Neujahr!

Dieses Rezept ist ideal für Einsteiger! Und ihr habt doch sicher gute Vorsätze für´s neue Jahr gefasst? Dann mal los!

Raus mit euch, die Sonne scheint und hier ist mein

Haselnussknuspermüsli

Haselnussblütenknuspermüsli:

Zutaten:

Eine Handvoll männlicher Haselblütenkätzchen pflücken und klein schneiden.

Die Vorbereiteten Blüten
Klein geschnittene Haselnussblüten

Außerdem braucht ihr noch 1-2 Händevoll Zucker, 2 Händevoll Haferflocken, 1 Handvoll Sonnenblumenkerne.

Die Mengenangaben sind nur eine Orientierung. Ich mache so etwas immer nach Gefühl und ich weiß schließlich nicht wie süß ihr es gerne haben möchtet.

Zubereitung:

Eine Pfanne erhitzen und den Zucker darin schmelzen, dann alle Zutaten dazugeben die Temperatur etwas herunterregeln und rühren bis es anfängt zu duften.

Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen , verteilen und abkühlen lassen!

Guten Appetit!

Gut verschlossen hält es sich Monatelang!

Viel Erfolg

Birgit

2020

2020 war ein Jahr der Herausforderungen. Das Besondere daran war, dass es diesmal nicht nur Einzelne traf, sondern uns alle.

Ich habe in diesem Jahr einen Menschen verloren, der mir emotional näher stand, als irgendjemand anders. Und das war nicht meine Mutter, die ich schon 1987 verlor, und über die ich in den nächsten Zeilen viel verrate.

Und es war finanziell das schlimmste Jahr, das ich je erlebt habe!

Ich wusste lange nicht, was ich beruflich machen wollte.

Als Kind fand ich immer, dass meine Mutter den besten Beruf der Welt hatte, sie war Hausfrau!

Ja, ich weiß! Das hätte ich damals auch niemandem erzählt. Ich bin ja nicht blöd!

Aber wenn ihr meine Mutter gekannt hättet, würdet ihr mich verstehen. Sie war eine attraktive Erscheinung und egal wo ich mit ihr gerade lang ging oder auftauchte, fingen die Männer an zu strahlen. Sie hoben grüßend ihren Hut hoch, was in den 60er und 70er Jahren noch üblich und für mich als Kind immer ziemlich lustig war, vor allem, wenn sich unter dem Hut nur noch ein paar einzelne Haarstränen befanden, die am Hut klebten.

Jeder bemühte sich um sie. Auch mit völlig unbekannten Leuten kam sie leichtfüßig ins Gespräch. Frauen erzählten ihr sofort den neuesten Klatsch und Tratsch, ob sie ihn hören wollte oder nicht.

Meine Mutter putzte in Unterwäsche und mit Stöckelschuhen hockend den Fußboden und sonnte sich gerne nackt auf dem Freisitz der zum Gästezimmer gehörte, was oft zu peinlichen Situationen führte, wenn ich überraschend mit Freunden vor ihr stand. Peinlich für meine Freunde, denn die Bordenauer waren sehr prüde zu dieser Zeit – viele meiner Freunde glaubten noch an den Klapperstorch – Sie waren daran gewöhnt, dass Hausfrauen einen Kittel als Berufkleidung trugen!

(Übrigens weiß ich natürlich, dass man heute immer Freunde und Freundinnen oder FreundInnen mit großem I schreibt, wenn man von unterschiedlich geschlechtlichen Menschen im Plural schreibt, denn den Genderstudies habe ich ausgiebig an der Uni Hannover gewidmet. Das tue ich in offiziellen Schreiben natürlich auch brav, aber unter uns – Und wir sind ja unter uns, stimmt´s? – finde ich die Lösung die die deutsche Sprache dafür kreiert hat, nämlich die weibliche Seite im Artikel zu berücksichtigen und die männliche Form im Substantiv, eigentlich sehr befriedigend gelöst. Dagegen finde ich es viel skurriler, wenn Frauen von sich als Maler, Lehrer oder Kaufmann sprechen, statt von sich als Malerin, Lehrerin oder Kauffrau, was unglaublich oft passiert. Achtet mal drauf!)

Also, ich hätte gerne ein Leben. wie meine Mutter gehabt! Mit einem Mann, der seine Familie liebt und der jedes seiner Familienmitglieder als gleichberechtigtes Wesen behandelt. Der total gerne für ausreichend Geld sorgt. Und der seiner Frau in Haushaltsfragen vertraut. (Meine Mutter hat mal erzählt, dass mein Vater am Anfang ihrer Ehe zur Kontrolle Zigarettenasche hinter einen Kleiderschrank geschnipst hat und nach 4 Wochen nachgeschaut und sie dann zur Rede gestellt hat, weil sie immer noch da war. Sie haben das dann miteinander ausdiskutiert und er hat ihr dann nicht mehr in ihre Arbeit hineingeredet!)

Also, ich hatte gelernt, dass der Beruf der Hausfrau, vorausgesetzt man findet den richtigen Partner, der erstrebenswerteste Beruf ist den man sich vorstellen kann. Man kann Arbeit und eigene Interessen frei einteilen und gestalten. Was will man mehr?

So nun aber zurück zu 2020! Sorry, aber ich habe meine Mutter wirklich sehr geliebt und ich vermisse sie schrecklich! Schöne Grüße an die Gilmore Girls!

Bis zum Jahr 2020 habe ich eine ganze Menge ausprobiert, was sich beruflich richtig anfühlte. Und es war auch eine ganze Menge dabei! Ja, auch eine ausgiebige und glückliche Phase als Hausfrau und Mutter!

Aber 2020 kam Corona und alles was mir Spaß gemacht hatte, war mit einem Schlag vorbei.

Ich hatte nur noch rudimentäre Einnahmen und musste von meinem Ersparten leben.

Diese rudimentären Einnahmen sollten nun nach den Sommerferien auch noch wegfallen. Ich stand vor dem finanziellen Nichts!

Dann bekam ich ein Angebot.

Jetzt arbeite ich schon einige Monate in diesem neuen Beruf. Ich unterrichte als Honorarkraft das Fach Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE an einer Berufsschule.

Diese Arbeit ist die bisher am besten zu mir passende aller Zeiten! Mit den besten Kollegen und Schülern aller Zeiten.

Und es ist wieder ein Anfang!

Ich wünsche meiner kleinen Fangemeinde und allen, die mir wohlgesonnen sind, eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr!

Außerdem wünsche ich mir, dass alle Menschen aus dem Jahr 2020 lernen und wir alle in Zukunft einen Weg finden, unser gemeinsames Leben glücklich und für alle lebenswert zu gestalten…

2021 ich bin bereit!




Dieses kleine Kunstwerk fand ich in unserem Schulgarten im Birkenhof Hannover vor der Gartenbank. Ich liebe diesen Trend Steine zu bemalen und damit Mitmenschen zu erfreuen. Wer auch immer dahintersteckt: Vielen Dank dafür, es hat mich sehr berührt!

1:1 Workshop essbare Wildpflanzen

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.

Nur langsam werden die allgemeinen Schutzmaßnahmen gelockert. Gruppenveranstaltungen, wie vor Corona, wird es allerdings so bald nicht mehr geben.

Deshalb habe ich mir überlegt Kurse anzubieten, für jeweils nur 1 Teilnehmer.

Es ist jetzt in der Brennnessellobby ab sofort möglich, sich für Kurse anzumelden, mit mir als „Personaltrainer“.

Das hat den Vorteil, dass ich ein ganz individuelles Programm anbieten kann, dass zu 100 % auf den Teilnehmer und seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt wird.

Das betrifft sowohl die Dauer der Veranstaltung, als auch den genauen Inhalt. Vom Rundgang in meinen Wildpflanzengarten, über Exkursionen oder gemeinsames Kochen. Alles ist möglich!

Das Einzige was feststeht ist mein Stundenlohn: 50 Euro

Also sendet mir einfach eine E-Mail an Birgit.Brinkmann@brennnessellobby.de mit eurem Wunschtermin, wie viele Stunden ihr buchen möchtet  und dem was ihr gerne über essbare Wildpflanzen lernen oder mit ihnen machen möchtet.

Das Einzige was ihr braucht ist wettergerechte Kleidung, Mundschutz und bei Bedarf Arbeitshandschuhe für die Brennnesselernte und für´s gemeinsame Kochen.

Ich freue mich auf eure Anmeldungen!

Kostbare Natur

Kostbare Natur. Lass sie uns gemeinsam entdecken!

Coronachallenge: 4 Wochen zuhause

 

4 Wochen, ist mein letzter Einkauf jetzt her, und meine Vorratshaltung hat sich mehr als bewährt!

Ich habe sogar noch 4 Eier für das anstehende Osterfest.

Die Tiefkühltruhe hat sich derartig gelehrt, dass einer der Einsatzkörbe immer runterfällt! Energiesparend ist so eine luftig gefüllte Truhe sicher nicht! Ich denke, dass ich nächste Woche doch mal einkaufen fahre, schon allein um mitreden zu können, zum Thema Einkaufen in Corona Zeiten.

Hoffentlich bleibe ich stark und komme ohne Milch wieder, ich hab schon 2 kg abgenommen, denn ohne Milch heißt für mich auch mit deutlich weniger Zucker! Und für Besucherüberfälle habe ich noch Milchpulver im Angebot 🙂

Momentan genieße ich den freien neuen Ausblick von meiner Loggia, denn Sturm Sabine hat mich spontan von meiner Sicht behindernden Balkonverkleidung befreit. Von innen betrachtet ein echter Gewinn 🙂

Ich hoffe, ihr könnt diese unverhoffte Freizeit auch ausgiebig genießen!

Wir sehen uns nach der Krise…

 

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Sturm Sabine hat mich von der Balkonverkleidung befreit. Ganz neue Ausblicke 🙂

 

 

 

Coronachallenge: Kleine Wunder

Jetzt starte ich schon den 2. Tag mit Leitungswasser in den Tag. Ich könnte mir natürlich auch Tee kochen oder den Kaffee ohne Milch trinken, aber ich habe mich für den harten Schnitt entschieden.

Genauso wie vor 20 Jahren, als ich von einem Tag auf den Anderen mit dem Rauchen aufgehört habe und ich war wirklich starke Raucherin, hab selbst bei Erkältungen noch geraucht wie ein Schlot, Selbstgedrehte und so.

Ohne den geliebten Milchkaffee hält mich nichts am Esstisch. Statt gemütlich herumzusitzen, treibt es mich gleich zu Aktivitäten.

Ich fühle mich total befreit!

 

 

Stephen als Baby

Mein Computer weigert sich plötzlich meine neuen Fotos vom Handy runterzuladen. Dann poste ich mal ein passendes Babyfoto von meinem Sohn 🙂 Er ist inzwischen 29 und bekommt das hoffentlich nicht mit … Es passt aber thematisch auch: Ich brauche keine Milch, ich bin doch kein Baby!

 

Coronachallenge: Zwischen Lust und Frust

„Undelivered Mail Returned to Sender“ das ist die einzige Antwort, die ich von der NBank bekomme, an die ich seit Tagen Anträge auf Soforthilfe, wie gewünscht als pdf, sende. Nach 27 Versuchen  gebe ich die Hoffnung auf die versprochene Finanzspritze auf.

Meine Schulen, an denen ich als Honorarkraft arbeite, haben geschlossen, Exkursionen, Vorträge, Workshops etc. sind abgesagt.

Und hier in Deckbergen braucht man auch keine Erntehelfer.

Ich bin hier seit Jahrzehnten umgeben von Getreide, Raps- und Zuckerrübenfeldern. Kein Gemüseacker weit und breit.  In Notzeiten gäbe es auf öffentlichen Flächen nix zu essen. Warum eigentlich nicht?

Das frage ich mich schon seit Jahren. Auch öffentlich! Ich habe auch einen kleinen Streifen am Ackerrand mit Zustimmung der Stadt Rinteln, auf dem ich teste welche essbaren Pflanzen hier ohne Bewässerung und Düngung wachsen würden.

Ich hatte mir das so schön vorgestellt, das Dorf der Zukunft. Mit Ackerrändern voller Gemüse. Der größte Garten der Welt könnte entstehen. Weltweit könnten Streifen mit essbaren Wildpflanzen, essbaren Blüten um die die Insekten flattern, geeignetem Kulturgemüse, verstreute Obst- und Nussgehölzgruppen, die zum Picknick einladen, und vielem mehr die Menschen verbinden.

Und dieser Gedanke läßt mich nicht los!

Ich werde gleich mal zu meinem Testbeet aufbrechen und mir etwas von dem von mir angesiedelten Gartenkerbel holen, der sich dort inzwischen etabliert hat. Und dann gemütlich frühstücken.

Macht´s gut. Macht´s besser. Bis dann!

 

Blick aus dem Küchenfenster

Blick aus dem Küchenfenster. Irgendwie spiegelt die halb abgestorbene und wieder neu ausgetriebene Blutpflaume genau meinen momentanen Gemütszustand wieder.

 

 

 

Coronachallenge Tag 2: Meine letzte Milch

Soeben habe ich die letzte Milch aus meinem Vorrat aufgebraucht. Den letzten Milchkaffee getrunken.

Seit ich denken kann, war das Highlight meines Tages am Morgen ein gesüßtes Getränk. Auf Essen konnte ich immer gut verzichten, an Schultagen in der Oberstufe habe ich manchmal erst um 17.00 Uhr das erste Mal etwas gegessen.

Inzwischen werde ich spätestens um 5 Uhr wach, trinke Milchkaffee und 2-3 Stunden später esse ich meistens etwas. Im Winter ist dieses warme, süße Etwas wie eine Umarmung, die mich für den Tag stärkt. Und jetzt,  nach der Zeitumstellung, sitze ich morgens, nachdem mich in der letzten Woche schon die Vögel und die Morgendämmerung begrüßt haben, wieder im Dunkeln. Und morgen bei einem Glas Leitungswasser?

Ich könnte mir natürlich einen Tee kochen, oder wie in China üblich, einfach heißes Wasser trinken, um etwas Warmes zu bekommen, aber brauche ich wirklich etwas Warmes? Muss ich unbedingt schon morgens Strom für heißes Wasser verbrauchen?

Andererseits verbrauche ich ja auch Strom für das Licht.

Das werde ich morgen früh entscheiden.

Der 2. positive Effekt ohne Milch ist, dass Milchkonsum bei mir immer auch Zuckerkonsum mitbedingt: Milchkaffee? Aber nur mit Zucker! Pfannkuchen? Mit Zucker! Griesbrei? Mit Zucker! Milchreis? Mit Zucker!

Also, ein Leben ohne Milch bedeutet für mich weniger Zuckerkonsum? Schön wär´s!

Ich bin mega gespannt!

 

Der letzte Milchkaffee

Der letzte Milchkaffee

 

coronachallenge

Am 13.03.2020 habe ich zum letzten Mal eingekauft, und das war kein Vorratskauf. Im Gegenteil: ein bisschen Käse für´s Wochenende. Und das wars!

Ich hab nicht einmal nachgesehen, ob es in den Rintelner Supermarktregalen noch Klopapier gibt.

Wenn man, wie ich, auf dem Lande lebt, hat man immer einen gewissen Vorrat im Haus.

Toilettenpapier kaufe ich gewöhnlich immer dann, wenn die letzte Tüte nur noch ein paar Rollen enthält. Das hatte ich gerade in der Woche davor erledigt.

Ich hab im Haus 2 Bäder, das macht unten 2 Rollen und oben 3 Rollen. Mit diesem Bestand fühle ich mich bestens gewappnet. Not falls gibt es ja noch Taschentücher, Küchenrolle und die arabische Methode.

Essens- und Getränketechnisch sind Keller und Kühlschrank gut gefüllt.

Aber wie lange reicht es wirklich?

Das möchte ich bei dieser Gelegenheit gern mal testen!

Was natürlich enorm hilft ist die aktuelle Jahreszeit und somit das einsetzende Pflanzenwachstum in der Natur und auch in meinem Zimmergarten, denn, wie ihr wisst, habe ich auch hier einiges Leckeres parat.

Was mir jetzt schon extrem fehlt, ist der rohe Schinken, der normaler Weise in meinem Kühlschrank niemals fehlt!

Also gut, da muss ich jetzt durch.

Ich hoffe, euch geht´s gut.

Bleibt gesund!

Wir seh´n uns bald wieder.

 

Hier sind noch ein paar Impressionen aus Deckbergen:

Mein heutiges Frühstück

 

Käsescheibe mit 2 Brotscheiben

Die vorletzte Goudascheibe wandert für mein Frühstück mit 1 Scheiben Brot in die Pfanne

im Deckel geschmort

Deckel auf die Pfanne und bei mittlerer Temperatur ca. 4 Minuten schmurgeln lassen.

obere Brotscheibe mit Brennnesselbutter

Obere Brotscheibe mit einer Gabel aus der Pfanne heben und mit Brennnesselbutter bestreichen.

Käsekrüstchen und warm schmelzendes Brennnesselbutterbrot

Die untere Brotscheibe vorsichtig mit der Gabel aus der Pfanne heben und neben dei warm schmelzende Brennnesselbutterbrotscheibe legen. Guten Appetit!

Die erste Kapuzinerkresseblüte 2020

Die erste Kapuzinerkresseblüte 2020 wächst …

Kapuzienerkresse auf dem Esstisch

…auf meinem Esstisch und duftet schon nach Sommer. Himmlisch!

Corona Solidaritäts (an) schließung

Solange Schulen und öffentliche Versammlungen abgesagt sind und die allgemeine Verunsicherung anhält, habe auch ich mich entschlossen mit meiner „Open Hour“ in der Brennnessellobby auszusetzen.

Ich hatte in meinem Leben glücklicherweise noch nichts mit gefährlichen Krankheiten zu tun. Daher habe ich ein entspanntes Verhältnis dazu.

Da ich schon einige Immunitäten in meinem Körper gebildet habe, ohne die entsprechende Krankheit bemerkt zu haben, weiß ich, dass man Krankheiten nicht entfliehen kann. Ich kann daher auch niemals ausschließen, auch in Nicht-Corona-Zeiten, Erreger in mir zu haben, die für geschwächte Organismen den Tod bedeuten könnten.

Ich poste in der Zwischenzeit fleißig weiter meine kulinarischen Kreationen auf Instagram.

Wir sehen uns bald wieder am Sonntag in der Brennnessellobby.

Bleibt bitte gesund!

 

Löwenzahnblüte

Der Löwenzahn blüht schon. Macht was Schönes draus und bleibt gesund! Einfach die Blütenblätter abzupfen und über Orangenfilets streuen… Bringt die Sonne ins Herz!

 

 

 

Osternest der natürlichen Art

Die ersten Märzveilchen blühen. Zeit für mein saisonales Lieblingsgenießerritual:

Duftende Veilchentrauben!

Als ich gestern ein Glas voller Blüten für meine „Open Hour“ Gäste am Sonntag gesammelt habe, kam mir wieder mal der Spruch in den Sinn: “ Das funktionniert ja nur, weil das niemand macht, wenn das alle machen würden, gäbe es bald keine essbaren Wildpflanzen mehr!“

Weil alle Brot essen, gibt es kein Getreide mehr?

Genau das Gegenteil ist der Fall!

Würden „alle“ Menschen essbare Wildpflanen sammeln, gäbe es endlich wieder überall welche. Im Gegensatz zu heute, wo am Ackerrand alles totgespritzt wird, wo es in den dicht bepflanzten Wäldern nur die wenigsten Kräuter aushalten und selbst am Straßenrand fleißig Gras gemäht wird.

Ja, was wäre, wenn die Kinder von heute nicht gekaufte, hübsch verpackte Geschenke in ihren Osternestern finden würden, sondern sich wie in Urzeiten selbst auf die Suche nach den ersten Schätzen der Natur machen würden?

Was wäre dann wohl?

 

Falls ihr Lust habt, euch über diese oder andere Fragen mit mir bei

Backkartoffeln mit Bärlauchquark,

frischen Schwarzwurzeln und

Veilchentrauben

auszutauschen, kommt doch morgen um 11 Uhr in der Brennnessellobby vorbei!

Ich freu mich auf euch 🙂

 

 

Veilchen und Brennnesseln

Etwas schüchtern sind sie noch, die Märzveilchen 2020 in meinem Garten. Aber wie man mich kennt, habe ich natürlich schon ein Glas voll für morgen im Kühlschrank stehen.