Gänseblümchen und Scharbockskraut

In der Veranstaltungsreihe „Sonntag in der Brennnessellobby“ geht es heute unter anderem um das Gänseblümchen.

Gänseblümchen gehören zu den wenigen essbaren Wildpflanzen, die in manchen Jahren durchgehend zur Verfügung stehen.

Es war außerdem das erste Wildkraut, das ich gegessen habe. Damals hatte ich massive Probleme mit den Bronchien, und las in einem Heilpflanzenbuch, dass man über Wochen 10 Gänseblümchenblüten pro Tag zu sich nehmen sollte.

Ich probierte also und fand sie geschmacklich äußerst unattraktiv. Und so etwas legen sich die Leute auf die Torte?

Eins war klar pur kriege ich das nicht täglich herunter. Also legte ich sie auf´s Leberwurstbrot. Und siehe da: es schmeckte, als hätte ich Leberwurst mit Pistazien draufgeschmiert!

Von da an experimentierte ich auch mit anderem Wildgemüse und wo das hinführte ist ja bekannt!

Heute wandern die Gänseblümchen in die schnellste Erbsensuppe der Welt.

Gemeinsam mit Feldsalat mit seinem Muskataroma  – ja, auch Feldsalat ist ein Wildkraut- und Scharbockskraut, das die Seeleute früher immer gegen die drohende Skorbut mit an Bord hatten.

Als Rohkosthappen habe ich mir Möhrenburger überlegt.

Und die Brennnesseln lande diesmal als geröstete Samen auf Kiwis.

 

Also bis später im Agnes-Nordmeier-Weg!

 

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Gänseblümchen als Blumenarrangement

 

 

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