Forelle im Spiegel

Ist euch schon mal aufgefallen, dass man auf Pflanzenfotos in Zeitschriften, im Internet und ähnlichem  von Pflanzen nie die Rückseiten sieht und auf der eigenen Fensterbank immer?

Meine Strauchbegonie „Forelle“ habe ich mir wegen der schönen weißen unregelmäßigen Kleckse auf der Blattoberseite ausgesucht. Die purpurfarbene Unterseite spielte bei der Wahl keine Rolle, auch wenn sie farblich gut zum Schokoklee passte und natürlich auch miteinbezogen wurde.

Nun lebt sie seit einem halben Jahr bei mir und das Einzige was ich von ihr sehe sind die tiefroten Blätter. Ihr eigentliches Markenzeichen schaut aus dem Fenster und ich sehe es nur gelegentlich, wenn die Sonne scheint und ihr Spiegelbild auf der Scheibe erscheint.

Also Augen auf beim Pflanzenkauf: seht euch besser erst mal die Blatt-und Blütenrückseiten an, bevor ihr sie euch ins Fenster stellt.

 

Übermorgen ist schon der 4. Advent und es wird ein letztes Mal weihnachtlich am Sonntag in der Brennnessellobby.

Mit Brennnesselpastetchen, wildgekräutertem Rotkohl und weihnachtlich gewürzten Orangenfilets erwarte ich euch, wie immer um 11 Uhr.

Forelle im Spiegel

Forelle im Spiegel, die Strauchbegonie „Forelle“ hat eine schöne Blattunterseite, aber die eigentliche gepunktete Seite sieht man nur vom Garten aus, oder bei Sonnenschein gespiegelt im Fenster.

Bis dann!

Sonntag in der Brennnessellobby

Neu! Neu! Neu!

Ab dem 20.01,2019 gibt es jeden Sonntag um 11.00 Uhr die Möglichkeit, Praktische Beispiele zum Thema Nachhaltigkeit zu entdecken. Hier könnt ihr meine Brennnesselküche life erleben und Kostproben mit essbaren Wildpflanzen genießen.

Es gibt natürlich auch Tipps für dekorative Lifestyle Ideen und Rat und Tat für eure persönlichen Lebensfragen.

Ich freu mich schon auf euch!

Veranstaltungsort: Brennnessellobby, Agnes-Nordmeier-Weg 7, 31737 Rinteln-Deckbergen

Kosten pro Person: 5 Euro

 

Außerdem habe ich jeden Sonntag auch Ehrengäste dabei. Lasst euch überraschen!

Hauptthema am 20.1 ist natürlich die selbstgezogene Kräuterküche. Mein Kräutergarten auf dem Esstisch verändert sich täglich, aufessen und neu heranziehen – das ist der Januar!

 

img_0492

Jeden Tag ein neues Bild: Grünzeug selbst erzeugt!

 

Wenn auf dem Esstisch die Kräuter wachsen…

 

… dann ist bestimmt Januar!

Jetzt wird bei mir wieder alles zum wachsen gebracht, was nicht weglaufen kann.

Alle transparenten Gefäße werden zweckentfremdet. In Einmachgläsern sprießen die Samen, Schnapsgläser werden zu Gewächshäusern umfunktioniert, Blumentöpfe mutieren zu Vasen.

Die Samentüten werden geplündert, die Küchenvorräte durchforstet und selbst der Kühlschrank bietet Nachschub für meine Experimentierwut.

Nachdem ich in den letzten Jahren schon diverse Salatsorten wiederbelebt habe, bin ich jetzt mal gespannt, ob ich den Wirsingrest wieder zum Wurzeln bringe. Dafür habe ich ihn, genauso wie beim Salat, Staudensellerie und Co., sorgfältig wochenlang Blatt für Blatt von außen nach innen geerntet, bis aus dem Kopf nur noch ein blasses nicht mal faustgroßes Kügelchen übrig blieb.

So und nun schau ich ihm und seinen Kollegen beim Wachsen und Wurzeln kriegen zu.

Die Kresse ist wie üblich die schnellste.

Ich freu mich schon auf die erste Degustation.

übrigens:

Ab Sonntag dem 20.01.2019 um 11 Uhr öffnen sich in der Brennnessellobby in Deckbergen zum ersten mal die Türen für alle Interessierten. Dann könnt ihr euch meine Experimente „life“ anschauen.

Der Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe. Doch dazu später mehr!