Grüner Spargel und Brennnesselstängel

Bei der Zubereitung des Brennnesselsushi letzte Woche, ist mir mal wieder aufgefallen, wie ähnlich gegarte Brennnesselstängel dem Geschmack von grünem Spargel sind.

Glücklicherweise ist ja gerade Spargelzeit, so dass ich am kommenden Sonntag ein ganz spezielles Spargelmenü ausprobieren kann:

Grüner Spargel und Brennnesselstängel gemeinsam gedünstet, eine Brennnesselblätterhollandaise, versuchsweise ohne Ei, dafür aber mit Butter -oder doch mit Pflanzenfett? Das diskutiere ich noch mit meinem Sohn aus, der natürlich am Muttertag mit dabei ist und als begeisterter Hobbykoch gerne mit mir experimentiert! Und Kartoffeln. Und vielleicht noch Brennnesselblätterschnitzel?

Den krönenden Abschluss bildet das erste Rosenblütenmarzipan des Jahres 2019

Also, wer als Mutter allein ist oder weder Mutter ist, noch eine Mutter hat, ist herzlich eingeladen zum Probieren am Muttertag um 11 Uhr in der Brennnessellobby vorbeizukommen.

Es wird wie immer geteilt, was da ist  🙂

 

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So sah übrigens letzten Sonntag das fertige Brennnesselsushi aus. Es war sehr lecker und besonders die Brennnesselstängel in dem Röllchen mit geröstetem Sesam schmeckten super nach grünem Spargel!

 

 

 

 

Feldsalat

So, es ist jetzt 6.45 Uhr und ich habe mich endlich entschieden, was ich heute in der open hour der Veranstaltungsreihe „Sonntag in der Brennnessellobby“ mache.

Es gibt Häppchen vom Rotkohl mit Meerrettichcreme und Rote Beete Carpacciohäubchen, Gurkensticks mit Brennnessel-Minze-Dip und als Kochvorführung habe ich heute einen Feldsalataufstrich im Programm.

Ihr wundert euch, das ich Feldsalat thematisiere? Feldsalat ist auch eine essbare Wildpflanze! Und somit eine wertvolle regionale und nachhaltige Nahrungsquelle. 100 g enthalten immerhin 2 g Eiweiß und wichtige ungesättigte Fettsäuren. Vitamine und Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe. In meinem Garten wächst er inzwischen auch und sogar auf meinem Versuchsbeet am Ackerrand in Deckbergen hat ein Pflänzchen zwischen 2 Maulwurfshügeln überlebt 🙂

Zur Feier des Tages habe ich ein paar Frühblüher aus meinem Frühlingszimmer geholt.

Ich mach mich jetzt an die Arbeit und ihr macht euch hoffentlich auf den Weg zu mir.

 

Wir sehen uns um 11.00 Uhr!

 

Für Regentage wie diesen habe ich auch noch ein regenfestes Schild improvisiert: ein altes Kunststoffküchenschneidebrett. Das habe ich das letzte Mal vor gefühlten 20 Jahren benutzt.

Und so sieht es jetzt aus:

 

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Mein improvisiertes Regenschild aus einem „Kunststoffbrett Stehrümchen“ :). Löcher und Hängeband kommen noch dazu!

 

 

 

Sonntag in der Brennnessellobby

Neu! Neu! Neu!

Ab dem 20.01,2019 gibt es jeden Sonntag um 11.00 Uhr die Möglichkeit, Praktische Beispiele zum Thema Nachhaltigkeit zu entdecken. Hier könnt ihr meine Brennnesselküche life erleben und Kostproben mit essbaren Wildpflanzen genießen.

Es gibt natürlich auch Tipps für dekorative Lifestyle Ideen und Rat und Tat für eure persönlichen Lebensfragen.

Ich freu mich schon auf euch!

Veranstaltungsort: Brennnessellobby, Agnes-Nordmeier-Weg 7, 31737 Rinteln-Deckbergen

Kosten pro Person: 5 Euro

 

Außerdem habe ich jeden Sonntag auch Ehrengäste dabei. Lasst euch überraschen!

Hauptthema am 20.1 ist natürlich die selbstgezogene Kräuterküche. Mein Kräutergarten auf dem Esstisch verändert sich täglich, aufessen und neu heranziehen – das ist der Januar!

 

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Jeden Tag ein neues Bild: Grünzeug selbst erzeugt!

 

Wenn auf dem Esstisch die Kräuter wachsen…

 

… dann ist bestimmt Januar!

Jetzt wird bei mir wieder alles zum wachsen gebracht, was nicht weglaufen kann.

Alle transparenten Gefäße werden zweckentfremdet. In Einmachgläsern sprießen die Samen, Schnapsgläser werden zu Gewächshäusern umfunktioniert, Blumentöpfe mutieren zu Vasen.

Die Samentüten werden geplündert, die Küchenvorräte durchforstet und selbst der Kühlschrank bietet Nachschub für meine Experimentierwut.

Nachdem ich in den letzten Jahren schon diverse Salatsorten wiederbelebt habe, bin ich jetzt mal gespannt, ob ich den Wirsingrest wieder zum Wurzeln bringe. Dafür habe ich ihn, genauso wie beim Salat, Staudensellerie und Co., sorgfältig wochenlang Blatt für Blatt von außen nach innen geerntet, bis aus dem Kopf nur noch ein blasses nicht mal faustgroßes Kügelchen übrig blieb.

So und nun schau ich ihm und seinen Kollegen beim Wachsen und Wurzeln kriegen zu.

Die Kresse ist wie üblich die schnellste.

Ich freu mich schon auf die erste Degustation.

übrigens:

Ab Sonntag dem 20.01.2019 um 11 Uhr öffnen sich in der Brennnessellobby in Deckbergen zum ersten mal die Türen für alle Interessierten. Dann könnt ihr euch meine Experimente „life“ anschauen.

Der Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe. Doch dazu später mehr!

 

 

 

 

 

 

Mehr Transparenz für Fingernägel

Ja, auch ich besitze Nagellack. Ich bekenne mich schuldig!

Auf dem Foto seht ihr meinen Nagellackschatz.

Der älteste ist jetzt etwa 40 Jahre alt. Es war der erste, den ich mir gekauft habe. Transparent. Mit  transparentem Nagellack kann man nichts falsch machen. Er lässt die Nägel glänzen und gepflegt erscheinen. Man selbst hat das Gefühl eine erwachsene Frau zu sein, aber die Außenwelt bemerkt es nur, wenn sie gezielt darauf achtet. Das dachte ich damals. Mit 13.

Ich sah fasziniert zu, wie er von Tag zu Tag mehr von den Fingerspitzen aus abblätterte. Schließlich benutzte ich zum ersten Mal Nagellackentferner. Glücklicherweise wurde ich bei meiner Mutter fündig. Es stank unerträglich, quietschte und das Reiben mit dem benetzten Wattebausch ließ mir Schauer den Rücken herunterlaufen.

Jetzt, nach all den Jahren bewegt er sich ziemlich zähflüssig in seiner Flasche, aber er bewegt sich. Sehr langsam. Unglaublich aber wahr.

So etwa mit 15 startete ich wieder einen Versuch. Diesmal musste es ein weißer sein. „weiße Fußnägel auf sommer-gebräunten Füssen, das sieht toll aus.“ wusste meine Freundin. Das leuchtete ein!

Auch er fand ein sicheres Plätzchen in meiner Schublade für weibliche Notfälle.

Dann passierte laaange nichts mehr. Mein Umweltbewußtsein war erwacht. Und vor allem mein Selbstbewußtsein.

Vor etwa 10 Jahren wurde ich wieder angefixt.

Ich bekam eine trendige Modezeitschrift geschenkt.

Und ich musste zugeben: zu Weihnachten ein tiefroter Nagellack mit gold-rotem Glimmerlackfinish, das ist schon ein Highlight. Mein Mann war überrascht, und sehr angetörnt von diesem Wandel.

Ich erweiterte nach und nach mein Sortiment um signalrot („ein absolutes musthave“), eidottergelb (passte so unglaublich zu meinem neuen Pullover) und türkis-metallic (sah einfach cool aus).

Wenn ich mir meinen Bestand so anschaue, muss ich innerlich lächeln. Über mich.

Erfahrungsgemäß benutze ich es durchschnittlich 1 mal pro Jahr: Es hat sich schon als sehr nützlich erwiesen, z. B. um abgeschabten Lack auf Dekoglastellern wieder nachzubessern.

Ich liebe natürliche, gepflegte Hände. Ich bin eine ehrliche Haut. Ich halte gesunde Fingenägel für eine gute Rückschlussmöglichkeit auf den Gesundheitszustand meines Gegenübers und möchte mir nur ungern vorstellen, was so manche unter  funkelndem Nagellack versteckt.

Es ist ein Symbol für Untätigkeit und überflüssige Verunreinigung von Luft und Wasser. Und für unreflektierten Konsum.

Und es passt einfach nicht wirklich zu mir!

 

Nagellackreserven

Nagellackreserven

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommertunika aus 2 Schals

Wie ihr wisst, liebe ich die einfachen und nachhaltigen Dinge.

Bei meiner Kleidung ist es genauso, wie bei der Essenszubereitung, meinem Wohnstil, eigentlich wie in meinem gesamten Leben.

In den Läden und im Netz wimmelt es im Sommer vor Tuniken und luftigen Strandoutfits. Meist aus Kunststofffaser (igitt!) hergestellt oder irre teuer.

Hier ist meine Lösung:

Es gibt manchmal leichte Sommerschals aus Baumwolle, Viskose oder anderen natürlichen Materialien und supergünstig.

Da ich im Sommer keine Schals trage, und sie im Winter zu dünn sind, habe ich mich entschlossen gleich zwei von einer Sorte zu kaufen (Wenn ihr auf Mustermix steht – geht natürlich auch :)). Diese auf dem Foto haben pro Stück 3 Euro gekostet.

Ich habe einfach 2 übereinander gelegt und an der einen Seite an 2 Stellen aneinander geheftet. Um den genauen Ort zu finden, habe ich zunächst die Schals an einer Seite von oben und unten auf einem Drittel der Länge mit je einer Sicherheitsnadel fixiert und anprobiert. Nachdem alles gut saß wurde das Ganze mit wenigen Stichen per Hand fest genäht.

Nun habe ich einen luftigen Sonnen- und Windschutz für´s Wochenende am Strand und im Winter einen neuen kuscheligen Schal.

Ich liebe es!

 

 

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Sommertunika aus 2 Schals

Schokolade, einfach bei Zimmertemperatur zusammenrühren

Ihr hab Lust auf eure eigene Schokoladenkreation?

Jetzt im Sommer ist der ideale Zeitpunkt dafür. Ich habe heute beispielsweise vor dem Frühstück meinen Nougattraum vorbereitet und nach dem Frühstück zusammengerührt.

 

Bei mir waren es:

150 g Nougat

1/4 Päckchen Butter

50 g weiße Schokolade

und eine Priese gemahlenes Fleur de Sel

 

Alle Zutaten habe ich zusammen in einen tiefen Teller gegeben. Und nach ca. 30 min konnte ich alles perfekt miteinander verrühren.

Ohne Herd, ohne Wasserbad, ohne Strom…

 

Nun wartet die Komposition im Kühlschrank auf mich 😉

 

 

 

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Schokolade, bei Zimmertemperatur gerührt