Blütensalat vom Ackerrand

 

 

Zugegeben, viel Feldsalat gibt es noch nicht zu ernten, vom Testbeet am Ackerrand in Deckbergen. Trotzdem, für einen sommerlichen Blütensalat reicht es dann doch 😉

 

Konsequent ohne Bewässerung wuchsen auf diesem Teil der diesjährigen Testphase des Projektes „Essbares Land“ immerhin ein paar Radieschen, Buschbohnen und eben Feldsalat. Wer hätte das gedacht?

 

Im Beet daneben können die ersten essbaren Blüten geerntet werden. Dieses Beet wird einmal die Woche bewässert. Deshalb geht es hier etwas üppiger zu. Vor allem freue ich mich über die blauen Borretschblüten, die blassgelben Speisechrysanthemen und die orange-gelb-roten Kapuzinerkresse Blüten.

 

Zuhause gibt es eine kleine Degustation, denn die Speisechrysantheme ist mir geschmacklich noch unbekannt. Mit einem passenden Dressing wird der Salat zur kleinen Geschmackssensation.

 

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Ich kann nicht klein

Ich sitze an der Projektskizze für mein Projekt. Und es entwickelt sich, wie immer wenn ich Pläne mache, zum neuen Gesellschaftsmodell!!!

Egal welchen Namen ich meinen Projekten gebe, es läuft immer wieder darauf hinaus, dass sich unser ganzes Gesellschaftssystem verändern muss.

Essbares Land, das war die Grundidee!

Weg  von ländlichen Monokulturen  hin zu einer vielfältigen Nutzung des Vorhandenen. Schrittweise.

Wo auch immer ich in Deckbergen hinschaue, haben die Akteure nur ihren eigenen Fokus. Die Stadt kommt im Sommer aufgrund von Mitarbeitermangel nicht mit der Pflegearbeit der Grünflächen und Ackerränder hinterher. Pastinaken werden als Unkraut am Feldrand vernichtet, Rosenblätter verschimmeln ungenutzt an den Sträuchern, Rasenschnitt wird abgesenst und liegengelassen, wird langsam zu Gülle und reichert die Flächen mit unerwünschten Nährstoffen an. Anderswo entsteht Kulturland mit dem Scheuklappenblick auf Gewinnmaximierung.

Die Schulinhalte werden immer Realitätsferner. Und dort wo beispielsweise Schulgärten für  einen Praxisbezug angelegt wurden, findet sich niemand, der sich darum kümmert („…, wer gießt denn in den Ferien“?).

Ja, das Leben hat keine Ferien!

Auch in den Ferien muss man essen. Und das Essen ist seit Jahrtausenden von Natur aus da! Man muss nur wissen, was man essen kann, dann kann man auch in unserer zuckersüßen Industrienahrungslandschaft seine Mahlzeiten gesund anreichern – saisonal und regional!

Hier möchte ich mit meinem Projekt „Essbares Land“ ansetzen.

Ich habe tausend Ideen für regionale Produkte, die Arbeitsplätze schaffen, den Tourismus fördern, die Wirtschaft ankurbeln. Tausend Ideen, die der Bildung Realität einhauchen ….

Ein solches Projekt kann ich mir allerdings nur mit neuen Konditionen vorstellen:

  1. Menschen, die mitarbeiten bekommen den Mindestlohn. Ehrenamtliche Arbeit gehört ins Museum, entweder eine Arbeit ist wichtig und wird bezahlt oder sie wird nicht gemacht. Wer zuviel Geld hat und nicht weiß, was er damit machen soll, kann das Geld  wieder ins Projekt stecken und zum Investor werden.
  2. Menschen, die sich am Projekt aktiv beteiligen, haben Anspruch auf medizinische Versorgung, Versorgung im Pflegefall, Alterssicherung …  auf alles was zu unserem zivilisierten Leben gehört.
  3. Es entstehen Produkte, die verkauft werden können. (Für Lebensmittel sind in diesem Zusammenhang neue Hygienebestimmungen notwendig.) Auch ein Essen, das direkt verzehrt wird, beispielsweise im Kochunterricht wird berechnet.  Von den Produkten gehen 10 % an die Geldgeber( das kann sowohl der Staat sein als auch ein Privatier).

Und über ALLEM steht die Frage: Was ist Arbeit? Muss ein Schüler der lernt für seinen Arbeitsaufwand des Lernens bezahlt werden?

Und was gehört zum zivilisierten Leben?

 

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Vortrag

Jetzt hab ich doch glatt vergessen meinen Vortrag zu posten.

Also heute, kommt vorbei, die Brennnesselbutter ist mir ganz besonders gut gelungen!!!

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Die Dorfgemeinschaft Westendorf lädt ein zum Vortrag:

Leckeres vor der Haustür.

Eigentlich leben wir im Paradies. Überall um uns herum wachsen essbare Wildpflanzen und essbare Blüten, mit denen wir unsere täglichen Mahlzeiten aufwerten können.
Lassen Sie sich überraschen, was auch in ihrem Garten wächst!
Zu diesem Vortrag konnten wir die Ernährungssoziologin Birgit Brinkmann gewinnen.
Sie wird uns die Augen öffnen über naturnahe, gesunde und nachhaltige Lebensmittel.
Im schön bebilderten Vortrag von ca. 2 Stunden Dauer, angereichert mit einer kleinen Kostprobe, soll uns das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Termin: 22. Juni 2016 im Feuerwehr Gerätehaus Westendorf.
Beginn: 19.00 Uhr.

Mangold im Nest

Raumschiff Erde, Logbucheintrag vom 22.5.2016

Wir befinden uns auf dem Raumschiff Erde mit der Mission „Essbares Land“. Hier spricht Birgit B. Brinkmann.

Mangold gehört genau wie die Brennnessel zu den Gemüsesorten, die gegart wie Spinat schmecken. Im Gegensatz zur Schaumburger Wappennessel wird er auch langsam wieder beliebter in der regionalen Küche.

Ich weiß, ihr hättet jetzt gern ein schönes Rezept 😉

Aber ich hab ihn gerade erst in unser Testbeet am Deckberger Ackerrand gepflanzt.

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Insgesamt 3 Pflanzen vom rot-stieligen Mangold haben Jutta und ich am letzten Freitag gepflanzt. Wieder wurden sie vor der Hacke der Gärtner im Schulgarten Linden gerettet.

Tja, in manchen Gärten wachsen Gemüsepflanzen als Unkraut 😉

Sie kamen in ein für sie freigehacktes Nest im Gras.

Ich hab heute schon zum Gießen vorbeigeschaut. Es geht ihnen prächtig!

Das bestehende Beet wurde mit einigen Kapuzinerkresse- und Speisechrysantemensamen ergänzt. Außerdem wurde ein neues Beet angelegt, in das wir Buschbohnen gelegt haben. Sie wurden nicht gewässert. Mal sehen wie sie sich ohne menschliche Wässerungshilfe  entwickeln. Noch sieht es nicht nach Buschbohnen – Leben aus …

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Wer Fragen zum Beet hat oder einfach mal vorbeischauen möchte ist herzlich willkommen! Wir treffen uns jeden Freitag ab 17.00 Uhr in der Feldwegverlängerung der Lehmkuhle.

 

 

Spaziergang mit Gießkannen

Raumschiff Erde, Logbucheintrag vom 14.5.2016

Wir befinden uns auf dem Raumschiff Erde mit der Mission „Essbares Land“. Hier spricht Birgit B. Brinkmann.

 

5.00 Uhr Sommerzeit

Die Singdrossel weckt mich mit: Birgit, Birgit, Birgit…los, los, los…mach hin, mach hin, mach hin… und macht dann in unverständlichem Kauderwelsch weiter.

Was sagt sie? Ach ja, das Beet am Ackerrand!

Gestern ist es tatsächlich passiert. Die Idee, die ich seit Jahren in Gedanken mit mir herumtrage ist Wirklichkeit geworden. Wir haben gestern ein Testbeet gepflanzt!

Wir, das sind Jutta Meves und ich. Ihr Mann Frank Westermann war auch mitgekommen.

Der Boden war nach tagelangem Sonnenschein hart wie Beton. Mit Hacke und Spaten gingen wir mit vereinten Kräften auf den Ackerrand los, so das uns die Grasbüschel nur so um die Ohren flogen.

Frank stach ein paar mal mit dem Spaten in den Boden hinein, machte ein paar Fotos und verabschiedete sich …

Mehrere Trinkpausen später war es dann so weit: etwa 6 Quadratmeter nackter Boden lag vor uns. Staub trocken, aber pflanzbereit.

Nun holte ich meine Schätze hervor. Jungpflanzen, die ich in den beiden hannöverschen Schulgärten, in denen ich unterrichte, vor fleißigen, krautenden Gärtnerhänden gerettet habe: rote Melde, Borretsch, Rucola, roter Salatampfer, Baumspinat, und Kapuzinerkresse. Schnittlauch- und Kerbeljungpflanzen, Liebstöckel, und immerwährende Kresse bekam ich von unseren guten Gartenfeen mit auf den Weg. Und natürlich Saatgut en masse: Zuckererbse, Busch- und Feuerbohne, Mais, Feldsalat, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Gemüsechrysantheme, Feldsalat, Spinat, Rettich, Salat, ….

Die Gärtner gaben mir den Tipp, das Saatgut nicht zu gießen, denn dann würde es erst keimen, wenn die Bedingungen stimmen und ist dann widerstandsfähiger. Wenn man einmal gießt, muss man alles zwingend regelmäßig feucht halten.

Wir sahen uns den staubigen Boden an und sahen uns an.

Unser erstes Beet sollte auch wie ein Beet aussehen!!!

Wir entschieden uns entgegen der Bedingungen für die Jungpflanzen. Liebstöckel und immerwährende Kresse pflanzten wir etwas abseits ins Gras und legten etwas Aushub drumherum. Wir hatten zwar die Erlaubnis von der Stadtverwaltung unseren Kompostmüll mit zum Grasschnitt des Sportplatzes zu bringen, fanden es aber erstmal super die Grasballen als Mulchschicht zu nutzen.

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Unser Hauptbeet bestückten wir mit den Jungpflanzen, deren feuchte Würzelchen vom Boden wie Löschpapier ausgesaugt wurden. Dazwischen streuten wir noch einige Ringelblumensamen.

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Wir gossen das Ganze an und überließen es der sengenden Sonne…

Danach kehrten wir noch bei „Mevemanns“ ein und genossen gemeinsam Juttas frisch gebackenes Brot und meine berühmte Brennnesselbutter. Frank durfte auch probieren 🙂

 

Und nun gehe ich um 5.30 Uhr mit zwei 10 und 5 kg schweren Gießkannen durch Deckbergen um unser Beet zu gießen…

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Nächsten Freitag geht es weiter. Gleiche Zeit, gleicher Ort!

 

 

Essbares Land

 

 

Raumschiff Erde, Logbucheintrag vom 9.5.2016

 

Wir befinden uns auf dem Raumschiff Erde mit der Mission „Essbares Land“.

Hier spricht Birgit B. Brinkmann.

 

Es ist Mai. Wonnemonat. In meinem Garten explodiert die Natur.

Obwohl ich nicht gesät und gepflanzt habe, gibt es mehr zu ernten, als ich verarbeiten kann.

Giersch, Brennnessel, Löwenzahn, Gundelrebe, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Waldweidenröschen, Brombeerblätter, Klettenlabkraut, Purpurnessel, wilde Kresse und vieles mehr. Das Superfood aus der Natur kommt ganz von selbst und hat alles, was der menschliche Körper zum Leben braucht.

Allein die Brennnessel enthält alle notwendigen Ernährungsgrundbausteine wie beispielsweise Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett.

Auf den Feldern finden wir Monokulturen. Ok. Das muss wohl so sein.

Auf dem Foto, das ganz beliebig irgendwo in Deutschland aufgenommen sein könnte, gestern von mir dokumentiert, sieht man ein frisch bearbeitetes Feld – und einen braunen Ackerrand.

 

Nanu?

Laut Wikipedia ist der Ackerrand : „ … ein Randbereich an Äckern, der ohne den Einsatz von Herbiziden und Pflanzenschutzmitteln bewirtschaftet wird, damit sich dort Ackerwildkräuter und die an sie angepasste Tierwelt ausbreiten und überleben können. …“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Ackerrandstreifen ).

Seit 25 Jahren gehe ich in der Kulturlandschaft um Deckbergen zwischen den Feldern spazieren und entdecke weder typische Wildpflanzen, noch typische Tierwelt.

Na gut, Deckbergen ist eben besonders ordentlich, der Mensch steht im Vordergrund.

Also finden wir für den Menschen essbares am Ackerrand?

Nö!

So lange ich denken kann, wächst am Deckberger Ackerrand Gras. Denn Getreidefelder werden gegen zweikeimblättrige Pflanzen gespritzt. An den Rapsfeldern wächst dazwischen manchmal Ackerstiefmütterchen und Hirtentäschelkraut, die typischen Begleitkräuter von Raps. Die werden aber spätestens im Mai abgesenst. Der Grasschnitt bleibt drauf liegen. Ich habe massenweise Fotos mit gammelndem Gras auf Ackerrandstreifen.

Im Wonnemonat Mai!

Doch dieses Jahr wird das anders. In Deckbergen!

Die Menschen in Deckbergen mögen es ordentlich. Also kein Wildkraut am Ackerrand. OK.

Dann vielleicht Kulturgemüse am Ackerrand. Kulturpflanzen in der Kulturlandschaft. Werden die Deckberger Bauern auch das Kulturgemüse am Ackerrand vernichten?

Wir werden es sehen.

 

Am Freitag, den 13.Mai 2016, wird ein kleines Testbeet angelegt.

Treffpunkt ist an der Feldwegverlängerung der Straße „Lehmkuhle“ in Deckbergen.  Am Sitzplatz um 17 Uhr.

Wer mithelfen möchte ist herzlich dazu eingeladen.

Willkommen sind außerdem:

Jungpflanzen und Saatgut von Gemüse und einjährigen Blütenpflanzen, mit essbaren Blüten.

Gefüllte Gießkannen und entsprechendes Gartengerät.

Und natürlich etwas für das kleine Picknick hinterher!

Das schöne Wetter ist bestellt …

Raumschiff Erde

Raumschiff Erde, Logbucheintrag vom 1.5.2016

Wir befinden uns auf dem Raumschiff Erde mit der Mission „Essbares Land“. Hier spricht Birgit B. Brinkmann.

 

Was bisher geschah:

18.03.2016

Folgende E-Mail versendete ich an meine „Nesselblätter“:

 

Betreff: Der Frühling ist da

Hallo liebe Nesselblätter,

 

Ich plane in Anlehnung an die Bewegung des Urban Gardenings in den Städten, etwas Entsprechendes auf dem Land: eine Art angekündigtes Guerilla Gardening.

  • Wer kennt Landwirte, die nichts gegen eine Bepflanzung mit Gemüse und nützlichen Blütenpflanzen an ihren Ackerrändern hätten?
  • Wer weiß wann die nächste Ortsratssitzung ist?
  • Gibt es ein Vorbereitungstreffen für den 1. Mai?
  • Weiß jemand von euch, welche Art von Bepflanzung am neuen Sportplatz geplant ist?
  • Wer von euch hat Lust mitzumachen und die Idee weiterzutragen, um noch mehr Aktive zum Mitmachen zu motivieren?

Liebe Grüße und für alle Fälle schon mal schöne Osterwünsche für euch,

Birgit

 

19.03.2016 und 23.03.2016

Erste Informative Antworten treffen ein, unter Anderem: Ortsratssitzung ist am 20.04.2016 um 19 Uhr! Da will ich hin!

05.04.2016

Ich schaue mir die Ackerränder um den neu gebauten Sportplatz an. Stelle unter anderem fest, dass ein Bürger immer noch, wie in jedem Jahr den Rasenschnitt aus seinem Privatgarten auf dem öffentlichen Ackerrand entsorgt, und überlege, ob man nicht kleine Nester aus dem Grünschnitt machen könnte, um dort nährstoffliebende Kulturpflanzen einzusetzen – aber die Schnecken…

12.04.2016

Ich verliebe mich in einen Ackerrandstreifenabschnitt gegenüber einer Sitzbank. Der Platz wäre perfekt für  eine erste Aktion!

Ich spreche mit dem langjährigen Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins Schaumburg, der jeden kennt und alles weiß und erfahre, dass es inzwischen einen neuen Vorsitzenden gibt. Ich bekomme den Namen eines Landwirts, der  mir vielleicht weiter helfen kann.

Nach einigem Hin und Her kommt es zu einem Telefongespräch mit dem empfohlenen Landwirt. Es stellt sich heraus, dass sein Sohn das ausgeguckte Feld bewirtschaftet. Er rät mir dringend davon ab. Sein Argument: Der Streifen wird zwangsläufig bei der Bewirtschaftung vom Trecker überfahren. Wir diskutieren noch eine Weile über Bienen, Pflanzenschutzmittel und essbare Wildpflanzen.

Unser Gespräch endet etwas abrupt…

 

15.04.2016

erster Kontakt zum Vorsitzenden des SC Deckbergen-Schaumburg, mit der Frage nach einem Bepflanzungsplan für den neugebauten Sportplatz Deckbergen. Antwort: Er ist nicht zuständig, sondern der Bauhofleiter der Stadt Rinteln.

18.04.2016

Frage per E-Mail nach einem Bepflanzungsplan für den neugebauten Sportplatz Deckbergen an den Bauhofleiter in Rinteln.

20.04.2016

in der öffentlichen Ortsratssitzung  stellte ich dem Ortsrat Deckbergen mein Projekt vor und bitte um Unterstützung. Diese wurde mir, zunächst vom Ortsbürgermeister, in Form einer Weiterleitung einer Information an die örtlichen Landwirte, nach Erhalt einer entsprechenden schriftlichen Info meinerseits an ihn, zugesagt.

Am 22.04.2016 bekam er die folgende Info:

Essbares Land

Diese Info sendete ich zeitgleich an die örtliche Presse, den Bürgermeister  und die Demografiebeauftragte der Stadt Rinteln, die untere Naturschutzbehörde Schaumburg, den Verkehrs- und Verschönerungsverein Schaumburg und Steinbergen, den Touristikverband Schaumburger Land, das Touristikzentrum westliches Weserbergland, den Naturpark Weserbergland, die Schaumburger Landschaft, den Museumsleiter in Rinteln, den SC Deckbergen-Schaumburg, den Stadtgärtner Rinteln, den Kindergarten in Deckbergen, die Grundschule in Deckbergen, dem Schulbeauftragten der Stadt Rinteln, den Nabu Rinteln und Landkreis Schaumburg, den Imkerverein Schaumburg, dem Seniorenverband Schaumburg, einige mir bekannter Deckberger und Schaumburger, einer mir bekannten Lehrerin und an einen mir bekannten Landwirt.

 

Eine Rückmeldung bekam ich von Ortsbürgermeister, von der Demografiebeauftragten der Stadt Rinteln, der Vorsitzenden des Nabu Kreisverband Schaumburg und einer befreundeten Deckbergerin, die am vereinbarten Termin nicht konnte, mir aber ihre Hilfe zusicherte.

 

29.05.2016

Ortsbegehung zu zweit. Eine befreundete Deckbergerin wird detailliert in Kenntnis gesetzt und an heikle Stellen geführt, unter anderem an eine stinkende Güllegrube am Parkplatz der Sportplatzes, wo seit Jahren der Rasenschnitt des Fußballplatzes zwischengelagert  wird. Sie ist entsetzt und hoch motiviert. Ich erzähle ihr von der Idee, den Platz ebenfalls für den Kompostmüll unseres Projektes zu nutzen und beispielsweise mit Kürbissen zu bepflanzen.

Wir werden Kontakt zu den zuständigen Stellen aufnehmen…

 

30.05.2016

Am Samstagmorgen stand ein Hinweis auf das Treffen am gleichen Tag mit Foto im Schaumburger Wochenblatt.

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Zum vereinbarten Termin hatte ich dann ein ausführliches und  exklusives Gespräch mit Stefanie Kunze vom Schaumburger Wochenblatt.

Der nächste Termin für die erste Bodenbearbeitung wurde für Freitag, den 13.5.2016 um 17 Uhr gefunden.

Bis dahin gilt es den bewirtschaftenden Landwirt des ausgeguckten Ackerrandstreifens ausfindig zu machen und zu überzeugen. Und jede Menge persönlicher Gespräche zu führen!

Bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt…