Workshop

 

Wo der Löwenzahn die Löckchen hat, …

…das zeige ich euch in diesem Workshop. Thema ist alles rund um den Löwenzahn.

Wir werden gemeinsam etwas Schönes und etwas Leckeres daraus herstellen und dabei über folgende Fragen nachdenken:

 

Warum sollte er durch einen Fürsten ausgerottet werden und welches politisch-finanzielle Kalkül stand dahinter?

Was kann man Leckeres aus den Teilen des Löwenzahns zaubern?

Welchen dekorativen Nutzen bietet er in Haus, Garten und Natur?

Wie groß ist sein Wert in Hinblick auf das Insektensterben, den Klimawandel, für unsere Gesundheit und vieles mehr?

 

 

Dauer des Workshops ca. 3 Stunden

Kosten pro Teilnehmendem 30 Euro

 

Termine könnt ihr ab jetzt mit mir machen, solange der Löwenzahn blüht (oder schon fürs nächste Jahr).

für Gruppen bis 5 Personen in der Brennnessellobby,

für Gruppen bis 25 Personen im Schulbiologiezentrum Burg in Hannover

 

Jetzt anmelden!

 

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Leckere Löwenzahnlöckchen in köstlicher Marinade – unbedingt mal probieren!

Öl ist bald der neue Zucker

Die Ernährungswissenschaft hat immer wieder neue Schreckensbotschaften für uns, mit denen sie uns ihre Existenz und ihren Wert für die Menschheit in Erinnerung bringt.

Mal ist es die Butter, mal die Eier und jetzt ist es der Zucker, der verbannt werden soll.

In Wahrheit sind es unsere individuellen Ernährungsgewohnheiten und unsere Maßlosigkeit, die Lebensmittel gefährlich machen.

Im Falle des Zuckers kommt noch die Nahrungsmittelindustrie dazu, die uns jahrzehntelang, ohne nennenswerte Gegenwehr von Politik oder Wissenschaft, das Leben versüßt hat.

Egal ob im rohen Schinken oder im Kartoffelsalat eine Handvoll Zucker gehört immer dazu.

Ich denke, bald ist unser hoher Konsum an Öl der Buhmann Nr. 1!

In der Werbung wird versprochen: jeden Tag einen Esslöffel Öl am Morgen, dann geht´s uns gut. Gesprochen von einer weich-zärtlich-dominanten Männerstimme oder fachlich formuliert vom Ernährungsdoc und schon folgen alle wie von einer Magnetnadel angezogen.

Wenn ihr euch mal in der Welt umseht, dann werdet ihr entdecken, dass die glücklichsten und gesündesten Völker unter den Naturvölkern zu finden sind, bzw. waren.

Wenn ihr Öl möchtet, dann findet ihr es ganz leicht:

Die wertvollsten Öle sind in vielen Nahrungsmitteln natürlicherweise vorhanden und ganz besonders in Nüssen, Samen (ja, auch in Hanfsamen!), Oliven. frischen Brennnesseln, bunten Blütenblättern …

Also, es geht darum diese natürliche Lebensweise wieder zu entdecken und trotzdem die Vorzüge unserer neuzeitlichen Kultur weiter zu erforschen und zu nutzen.

Und alles in Maßen und individuell ausgewogen. Daran müssen wir arbeiten.

Das ist der erste Schritt ins (Menschen) Paradies!

 

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Wertvolle Öle sind in vielen natürlichen Lebensmitteln vorhanden. Hier eine Auswahl aus Walnüssen, Oliven, Hanfsamen, Haselnüssen und frischen Brennnesseln.

Die Brennnessel lauert überall!

 

 

Ihr habt noch nie Brennnesseln gegessen? Dann schaut in Zukunft mal genauer auf die Zutatenliste eurer Lieblingsgerichte.

Als Kind habe ich besonders die grünen Gummibärchen geliebt. Damals hatten sie noch Waldmeistergeschmack. Die grüne Farbe kam allerdings aus Brennnesselextrakten – damals genauso wie heute!

Die wertvollen Farbstoffe von Grünpflanzen findet ihr auf der Zutatenliste als Chlorophyll/e, E140 oder Chlorophyline (chemisch etwas verändertes Chlorophyll, das sich im Gegensatz zu ursprünglichen Farbstoff nicht mehr in Fett, sondern nur noch in Wasser löst.), vereinzelt findet sich auch der konkrete Hinweis: färbende Extrakte aus Brennnesseln.

Industriell werden sie hauptsächlich aus Luzerne und Nesseln gewonnen. Die größten Vorkommen von Brennnesselfeldern befinden sich heute in der Ukraine.

Verwendung finden Chlorophylle vor allem in Kaugummi, Süßigkeiten, einigen Käsesorten, Gelee, Marmelade, Konfitüre, Gemüsekonserven, mit Wasabi gewürzten oder überzogenen Knabbererzeugnissen (wie Kartoffelchips, Reiscracker oder Erdnüsse) sowie Alkoholfreien Getränken und Likören. Sie werden auch genutzt, um Kosmetika und Arzneimittel zu färben.

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Der grüne Farbstoff in der Pflanze ähnelt im Aufbau unserem roten Blutkörperchen, nur das unser Hämoglobin einen Kern aus Eisen besitzt, während das Chlorophyll der Grünpflanzen ein Magnesiummolekül enthält.

Chlorophyll gilt daher, auch untermauert durch wissenschaftliche Studien, als perfekte Ergänzung des menschlichen Organismus, unter anderem sorgt er für verstärkten Muskelaufbau, bindet Schwermetalle im Körper, hemmt Krebszellen an der Zellteilung und somit am Wachstum und wirkt Demenz und Diabetes entgegen.

Dass der direkte Verzehr von frischen Grünpflanzen dabei auch noch andere wertvolle Inhaltstoffe mitbringt und natürlich auch für bessere Stimmung sorgt, als das trockene Pulver aus der Tüte, wissen Brennnessellobbyisten ja schon lange 😉

Also

Schaut euch mal vor eurer Haustür um. Frische Brennnesseln wachsen bereits und sind kostenlos. Frische Luft inklusive!

Und vergesst bitte nicht das Foto im Kommentar zu  Die Brennnesselwette  🙂

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Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Brennnesseln#F.C3.A4rberpflanze

https://www.lebensmittellexikon.de/c0002070.php

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorophyll-ia.html

 

 

Brennnesseln auf der Speisekarte

Nach 6 Jahren  ist es endlich soweit:

Brennnesselgerichte kommen auf die Speisekarte eines Restaurants in Schaumburg!!!

Heute Abend findet die Premiere im „Pfeffer & Salz“ in Obernkirchen statt. Das „Strull & Schluke“ Projekt hat in der Urlaubsabwesenheit des Inhabers Oliver Hering den Betrieb übernommen und sorgt nun für  Snacks und Spaß.

„Strull & Schluke“ Initiator Arne Boecker liegt nicht nur ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Literatur und weiteren Highlights am Herzen, sondern versucht den Schaumburgern auch das Thema gesunde Ernährung lecker an den Gaumen zu zaubern. Mit einem eigens dafür kreierten vegetarischen „Strull & Schluke“ Burger und nun auch mit Brennnesseldelikatessen.

Schon vor 2 Jahren testete er persönlich bei mir den Käsekrustenbrennie, der glücklicherweise offensichtlich bei ihm großen Eindruck hinterlassen hat. Er orderte gleich 10 Portionen.

Nach einigem Hin und Her konnte ich ihn zu einer Brennnesselauswahl überreden. Die Idee der Brennnesseldegustation auf einem Teller hat mehrere Gründe:

Im Sommer ist es gar nicht so leicht zarte Brennnesseltriebe für die Küche zu finden. Zumindest solange die Schaumburger Wirtschaft unsere Wappenpflanze, wie bisher, als regionale Ressource ablehnt. Wenn erst regelmäßig Erntemaschinen die zarten Triebe auf den Feldern abernten, bin ich von der mühsamen Suche und Handernte befreit.

  1. Wenn jemand schon den Mut beweist, trotz bekannter kulinarischer Alternativen die Brennnessel probieren zu wollen, sollte es auch richtig lecker schmecken. Da man sich über Geschmack aber bekanntlich nicht streiten kann, ist die Wahrscheinlichkeit, den perfekten individuellen Genuss in einer Auswahl von Geschmacksvarianten zu finden, natürlich größer als in einem einzigen Gericht.

 

Und so findet sich heute auf der Speisekarte :

 

Die Kraft der Brennnessel auf einem Teller:

 

Käsekrusten-Brennie

…auf wildem Salatbett mit Brennnesseldressing,

 

Brennessel-Kaviar

…auf gekochtem Ei

Brennnessel-Butter

…auf Baguette

 

Und das für den sensationellen Einführungspreis von 5 Euro!

 

Ulli bringt´s :)

Ulli bringt´s 🙂

Die Kraft der Brennnessel auf einem Teller

Die Kraft der Brennnessel auf einem Teller

Vortrag

Jetzt hab ich doch glatt vergessen meinen Vortrag zu posten.

Also heute, kommt vorbei, die Brennnesselbutter ist mir ganz besonders gut gelungen!!!

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Die Dorfgemeinschaft Westendorf lädt ein zum Vortrag:

Leckeres vor der Haustür.

Eigentlich leben wir im Paradies. Überall um uns herum wachsen essbare Wildpflanzen und essbare Blüten, mit denen wir unsere täglichen Mahlzeiten aufwerten können.
Lassen Sie sich überraschen, was auch in ihrem Garten wächst!
Zu diesem Vortrag konnten wir die Ernährungssoziologin Birgit Brinkmann gewinnen.
Sie wird uns die Augen öffnen über naturnahe, gesunde und nachhaltige Lebensmittel.
Im schön bebilderten Vortrag von ca. 2 Stunden Dauer, angereichert mit einer kleinen Kostprobe, soll uns das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Termin: 22. Juni 2016 im Feuerwehr Gerätehaus Westendorf.
Beginn: 19.00 Uhr.

Ernährung und Bewegung

 

Neulich habe ich zufällig in eine Fernsehsendung hineingezappt, in der verschiedene Menschen porträtiert wurden. Es ging vor allem um ihr persönliches Verhältnis zu ihrem Körper.

Ein hagerer Athlet schilderte, dass es ihm schwer fällt, die benötigten 10 000 Kcal täglich zu sich zu nehmen, die sein Körper benötigt, seit er Leistungssport betreibt.

10 000 kcal täglich!

Überall in unserer Medienlandschaft begegnen wir dem Themenduo Ernährung und Bewegung. Wir wissen alle, wie wichtig es ist, sich ausreichend zu bewegen und sich gesund zu ernähren. Aber die Auswüchse, die das hervorruft, werden immer skurriler.

Ursprünglich mussten Menschen nicht darüber nachdenken, welche Form von Nahrung  sie zu sich nehmen und wie sie überschüssige Nahrung wieder loswerden. Oder dass sie sich genügend bewegen. Die Nahrung wurde in natürlicher Form konsumiert und die Bewegung ergab sich zwangsläufig durch das Leben selbst.

Erst die gefeierte Zivilisation hat unser Leben so naturfremd gemacht. Und nichts ist uns heute ferner als natürliche Nahrungsmittel zu uns zu nehmen oder uns gar dafür zu bücken. Das tut ein Manager nicht. Die Ärztin kommt ja sowieso in ihrem Job nicht mal zum Atemholen, wie soll sie sich da bücken um ein paar Bärlauchblätter zu pflücken? Und der Tischler muss nach 8 Stunden gebückter Haltung beim Parkett verlegen unbedingt noch ins Fitnessstudio um für einen körperlichen Ausgleich zu sorgen.

Was wir alle brauchen, das ist ein anderer Tagesablauf. Und ein anderes Lebensumfeld. Und andere Gewohnheiten. Und andere Werte.

Hätten wir ein menschengerechteres Leben, müssten Ärzte weniger arbeiten.

Müsste nicht ein Tischler allein 8 Stunden lang das Parkett verlegen, dann würden diese Arbeit  8 Männer  in 1 Stunde erledigen. Sie hätten mehr Spaß bei der Arbeit und könnten sich danach anderen Dingen widmen. Niemand müsste vereinsamt und tatenlos als Arbeitsloser sein Leben fristen, Bier und Schnitzel – Pommes in sich hineinschaufeln und dick und krank werden.

Wir würden alle sinnvollen Tätigkeiten nachgehen und gemeinsam in der Mittagspause beim Spaziergang in umgestalteten Stadt-und Landschaften ein bisschen Obst und Gemüse pflücken. Wir wären gesund und hätten jede Menge Spaß!

Wollen wir?

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Brennhild ist ein Name und auch ein Getränk, … ;)

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Aufgeschäumte Kräuter sind die Grundlage für den „Brennhild“

In dem Namen Brennhild stecken zwei Worte:  brennen und kämpfen. Ich brenne für einen Wertewandel in unserer Gesellschaft und kämpfe auf meine Weise dafür.

Der von mir erfundene „Brennhild“ symbolisiert für mich ein wichtiges Problem unserer Zeit:

Wir lieben Getränke mit Geschmack. Das natürlichste Getränk ist das Wasser. Ich bin in den 70er Jahren aufgewachsen, in meiner Welt spielte Wasser damals als Getränk keine Rolle.

In meiner Familie gab es für die Kinder Kakao oder schwarzen Tee zum Frühstück, für die Erwachsenen Kaffee. Mittags, zwischendurch und abends gab es dazu noch Limonaden und Säfte jeglicher Geschmacksrichtung. Für die Erwachsenen gab es Bier, Wein oder andere Spirituosen. Als legitimes, alkoholfreies, erwachsentaugliches Getränk war eine koffeinhaltige Limonade da, die es für Kinder erst gab, wenn sie groß genug dafür waren.

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland in Punkto Trinkverhalten viel geändert. Wasser wurde salonfähig. Erst Mineralwasser, dann sogar Trinkwasser aus der Leitung.

Trotzdem spielt das Getränk mit Geschmack immer noch eine große Rolle.

Auch bei mir.

Ein Getränk ist in unserer zivilisierten Welt eben nicht nur da um den Durst zu stillen. Es ist Ausdruck von Gastfreundschaft, Wohlbefinden, Geselligkeit, spontanem Beisammensein, Prestige, kleiner Mahlzeit, Ausgelassenheit, …

…und leider auch Ausdruck unserer Fehlernährung!

Wir extrahieren einzelne Bestandteile aus unserer  Nahrung, beispielsweise für Kaffee, Tee oder Saft, obwohl unser Körper für eine gesunde Ernährung das komplette Nahrungsmittel braucht.

Eine Ausnahme bildet der Smoothie, der eine komplette Mahlzeit bildet. Aber auch er ist kritisch zu sehen. Ein großer Teil der Verdauungsarbeit beginnt beim Zerkauen unserer Nahrung. Diese wichtige Stufe erledigt beim Smoothie die stromverbrauchende Maschine.

Die Idee für den Brennhild kam mir bei meinen Aktionen mit Brennnesseln. Das einzige Nahrungsmittel aus Brennnesseln, das die meisten Teilnehmer kannten, war der Brennnesseltee! Das fatale bei der Brennnesselteebereitung ist, dass der wertvollste Teil der Brennnessel weggeschmissen wird. Das einzige was sich im Tee wiederfindet sind ein paar wasserlösliche Bestandteile, die in dieser Konzentration bei einigen gesundheitlichen Problemen nützlich sind.

Die meisten dieser Probleme treten allerdings genau deshalb auf, weil wir uns nicht vollwertig ernähren.

Wie so oft wird die Wirkung behandelt, nicht die Ursache.

Der Brennhild hilft dabei, diese Problematik zu erkennen. Wir haben plötzlich nicht nur die Kräuterschorle, bzw. den Teeextrakt, sondern auch noch Eiweißschaum, der ein Apfelmus aufwertet, oder die Grundlage für eine vegane Mayonnaise sein kann, und kleingehackte Kräuter, die vielfältigst verwendet werden können …