DANKE!

 

Unsere zivilisierte Welt ist im Umbruch. Weniger lohnabhängige Arbeit, mehr Gemeinschaftsleben und eine ökologische Lebensweise prägen immer mehr das Leben der Menschen.

Es ist schön, diese Entwicklung mitzuerleben!

Vor allem ist es wundervoll und erfüllend für mich, aktiver Teil der vielen Akteure dieses Wandels zu sein.

Immer mehr Menschen verstehen die Zusammenhänge des Lebens und den Wert des nachhaltigen Denkens.

Ich danke allen, die mich in 2019 bei meiner Arbeit unterstützt haben und sei es nur durch das Wagnis der Verkostung meiner zum Teil seeehr experimentellen sonntäglichen Probierhäppchen 🙂

Ich wünsche euch allen ein innovatives Jahr 2020!

Bleibt gesund und beweglich, vor allem im Kopf …

 

Morgen könnt ihr Kartoffelsalat mit Linsenbuletten, Snacktomaten und blaue Äpfel probieren.

Also bis morgen um 11 Uhr in der Brennnessellobby!

 

Prost 2020

Bald fliegen wieder die Champagnerkorken. Ich wünsche euch ein erfolgreiches 2020 und DANKE für 2019!

 

Forelle im Spiegel

Ist euch schon mal aufgefallen, dass man auf Pflanzenfotos in Zeitschriften, im Internet und ähnlichem  von Pflanzen nie die Rückseiten sieht und auf der eigenen Fensterbank immer?

Meine Strauchbegonie „Forelle“ habe ich mir wegen der schönen weißen unregelmäßigen Kleckse auf der Blattoberseite ausgesucht. Die purpurfarbene Unterseite spielte bei der Wahl keine Rolle, auch wenn sie farblich gut zum Schokoklee passte und natürlich auch miteinbezogen wurde.

Nun lebt sie seit einem halben Jahr bei mir und das Einzige was ich von ihr sehe sind die tiefroten Blätter. Ihr eigentliches Markenzeichen schaut aus dem Fenster und ich sehe es nur gelegentlich, wenn die Sonne scheint und ihr Spiegelbild auf der Scheibe erscheint.

Also Augen auf beim Pflanzenkauf: seht euch besser erst mal die Blatt-und Blütenrückseiten an, bevor ihr sie euch ins Fenster stellt.

 

Übermorgen ist schon der 4. Advent und es wird ein letztes Mal weihnachtlich am Sonntag in der Brennnessellobby.

Mit Brennnesselpastetchen, wildgekräutertem Rotkohl und weihnachtlich gewürzten Orangenfilets erwarte ich euch, wie immer um 11 Uhr.

Forelle im Spiegel

Forelle im Spiegel, die Strauchbegonie „Forelle“ hat eine schöne Blattunterseite, aber die eigentliche gepunktete Seite sieht man nur vom Garten aus, oder bei Sonnenschein gespiegelt im Fenster.

Bis dann!

Chili in Not

Der Dezember ist für Zimmergärtner der schlimmste Monat. Es ist der Monat des Lichtmangels.

Viele Zimmerpflanzen stellen das Wachstum ein. Überwinternde Exoten schwächeln und locken dadurch Schädlinge an. Auch ich kämpfe gerade. Eine mehrjährige Chilipflanze muss 1 mal pro Woche von Blattläusen befreit werden. Aber diesmal halte ich durch!

Ich werde sie nicht rausschmeißen und dem Frost überlassen. Ich bin es leid jedes Jahr im Januar wieder bei Null anzufangen und Chilies aus Samen heranzuziehen, die, wenn man Glück hat, Ende des Sommers ein paar Früchte angesetzt haben.

Ich habe 3 Versuchspflanzen am Start: Eine steht schon seit September im warmen Wohnzimmer, eine steht seit September im kühlen Schlafzimmer und eine steht seit Dezember im kühlen Schlafzimmer. Beide Zimmer haben große Südfenster, zusätzliche Beleuchtung ist nicht vorgesehen.

Erstaunlicher Weise sieht die fast kahle Pflanze, die die ersten Fröste draußen überstehen musste, am Gesündesten aus.

Ich bin gespannt!

 

Morgen gibt es in der Open Hour der Brennnessellobby französische Zwiebelsuppe mit überbackenem Brennnesselbutterbaguette, Tomaten mit Gierschsalz und „himmlische“ Brennnesseltrüffel.

Ich freu mich schon drauf!

Also bis Morgen um 11 Uhr

mehrjährige Chilipflanze im weihnachtlichen Zimmer

Mehrjährige Chilipflanze im weihnachtlichen Zimmer, Das bäumchenartige Gewächs am Fenster bekommt zwar keinen Schönheitspreis, aber wenn die Überwinterung gelingt, wird sie aufgenommen in die Crew meines nachhaltigen Zimmergartens!

Klimaneutrale Plätzchenalternative

 

Weihnachtszeit, Plätzchenzeit! Kekse backen macht Spass, verschafft uns einen Zeitvertreib und versüßt die Winterzeit. Wer liebt sie nicht! Ein schlechtes Gewissen kommt allerdings spätestens Neujahr.

Vor ein paar Jahren habe ich eine gesunde und energiesparende Alternative entdeckt: Ob Ananas, Kaki oder Kiwi, meist liegt das frische Obst viel zu lange bei mir herum. Also was tun?

Die tiefen Heizkörper in meinem Haus eignen sich perfekt um darauf Obst zu trocknen, einfach ein Stück Backpapier drauf legen und die dünn geschnittenen Früchte darauf verteilen. Ein bis zwei Tage später hat man  das beste Trockenobst der Welt.

Ohne Dörrautomat oder Ofen! Einfach mit der Energie, die sowieso zum Heizen verwendet wird.

Ich liebe solche mehrfach Nutzungen und gesünder als Weihnachtskekse ist so ein Snack allemal. Und haltbarer auch. Einfach in ein sauberes (Marmeladen)glas füllen. Guten Appetit!

Probieren könnt ihr es morgen zur Open Hour in der Brennnessellobby!

Das Probierhäppchenangebot morgen:

Brennnessellasagne

gefüllte Champignonköpfe mit Gierschcreme und natürlich wie schon erwähnt

süßes, selbstgemachtes Winterfutter.

Bis Morgen um 11 Uhr!

 

getrocknete Kaki

getrocknete Kaki. Von der Heizung direkt ins Glas. eine klimaneutrale Weihnachtsplätzchenalternative.

 

Schokokosmee und Schokoklee

 

Essbar oder nicht? Diese Frage ist oft eine Herausforderung.

Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Blüten der Schokoladenkosmee nicht essbar sind. Irgendwann hatte ich mal gelesen oder gehört, dass die Blüten zwar nach Kakao duften, aber nicht essbar sind. Um so schadenfroher war mein Grinsen, als ein Fernsehgärtner beim Verzehr der Blüte so einige Schluckbeschwerden hatte.

Nun wollte ich gerade dazu was schreiben. Nur zur Sicherheit habe ich noch mal im Netz recherchiert und siehe da: Kosmeen sind essbar!

Wir sind umgeben von Nahrungsmitteln, aber die wenigsten haben noch das nötige Wissen darüber, einschließlich mir selbst, wie ihr seht.

Wie kann es sein, dass das Wissen zu einem unserer wichtigsten körperlichen Grundbedürfnisse offiziell nicht zur Allgemeinbildung gehört? Sollte es nicht in Schule und Kindergarten vermittelt werden? Sollte nicht für jeden eine Auflistung auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung einsehbar sein? Oder das Bundesinstitut für Risikobewertung über die Gefahren, wie beispielsweise des übermäßigen Verzehrs von Scharbockskraut informieren?

So, nach diesem Ausflug in die Welt des Wünschenswerten, zu dem was ich eigentlich erzählen wollte:

Schokokosmee und Schokoklee schmecken trotz ihres Namens nicht wirklich nach Schokolade. Auch wenn die Blüte der Schokokosmee wirklich nach Kakao duftet und auch oft eine Schokoladenfarbe hat, ist der Geschmack eher enttäuschend, wie ich euch jetzt versichern kann 🙂 . Der Schokoklee hat schöne schokoladenfarbene Blätter, die, anstelle von Schokolade, nach Sauerampfer schmecken, genauso wie die gelben Blüten, das aber wirklich sehr lecker!

Beide haben allerdings gemeinsam, dass sie bis in die Adventszeit hinein blühen, was das Herz und die Stimmung enorm belebt!

Und das natürlich auch auf den Probierhäppchen am Sonntag:

Es gibt am ersten Adventssonntag Flammkuchen mit Lauchcreme und Brennnesselstreuseln aus meiner Tiefkühltruhe direkt in den Ofen, denn die Brennnesseln draußen sind zur Zeit nur noch für´s Basteln geeignet, doch dazu nächste Woche mehr.

Außerdem könnt ihr euch auf rote Beete mit Schokoklee und Äpfel mit Zimt und Nelkenwurz freuen.

Also dann bis übermorgen, ich freu mich auf euch!

 

Schokokosmee und Schokoklee, nah

Schokokosmee, Goldtaler und Schokoladenklee in meinem Garten, ein Hauch von Sommer bis in den Winter hinein.

Supermarktaktion am Nikolaustag

 

Ich liebe Supermärkte.

Sie tun jetzt sogar was für die Umwelt! Sie sagen:

Wir sparen Plastikmüll für Sie:

  • Sie können jetzt wiederverwendbare Säckchen kaufen, und wir sparen uns das Nachdenken über andere Lösungen und machen zusätzliche Gewinne! 
  • Sie können jetzt stabile Einkaufstaschen kaufen oder Taschen aus Stoff. Und wir bekommen jetzt noch mehr Geld dafür, dass ihr Werbung für uns lauft.
  • Wir lassen den Deckel auf den 500 g Joghurtbechern weg, wenn Sie den verbleibenden Rest schneller wegschmeißen müssen, kaufen Sie schneller wieder ein! Noch mehr Profit!

 

Plastik sparen? Find ich gut! Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass Orangen, Kartoffeln, Zwiebeln und Co. immer noch in Säcke verpackt werden, die man aufschneiden muss? Und Salat und Co. in  Plastik eingeschweißt? Und Süßigkeiten?

Wo sind die wiederverwendbaren Verpackungen da? Wo sind die wiederverwendbaren Lösungen ohne Werbelogo?

Ausgerechnet die hauchdünnen Tütchen, die man noch dazu mehrfach verwenden kann, sollen schlecht sein?

Stabile Einkaufstaschen die man kaufen kann, ja! Aber mit Werbung drauf?

So ein Zusatzplastikdeckel auf dem Joghurt könnte ja optional sein, wer den 500 g Becher Joghurt nicht in einem Rutsch verbraucht, nimmt sich einen Deckel und derjenige, der der keinen braucht zahlt weniger an der Kasse?

Anreize schaffen zum Plastikmüll sparen, und nicht den finanziell bestrafen, der umweltverträglich einkaufen möchte.

Wo sind die Anreize für die Kunden?

Es gäbe tausende von Möglichkeiten, aber die Unternehmen suchen nach wie vor hauptsächlich nach Lösungen, die sie selbst reicher machen.

Doch wo sind die Anreize für die Unternehmen?

Bisher ist der einzige Anreiz, die Kunden zu behalten.

Wir könnten am Nikolaustag ein Zeichen setzen und den Einkauf boykottieren. Dann müssten aber alle mitmachen! Oder den Supermarktgeschäftsführern Ruten übergeben? Oder sie mit wiederverwendbaren Verpackungen überhäufen? Und Bumerangbags nähen! Oder….

Also mir persönlich gefällt der Gedanke, Flaschen und Gläser zukünftig nicht mehr in den Glascontainer zu bringen, sondern gespült in den Supermarkt 🙂

Wie dem auch sei, es sind noch 2 Wochen Zeit. Vielleicht fällt uns ja gemeinsam was Schönes ein! Hinterlasst bitte in den Kommentaren eure Ideen!

 

Sonntag um 11 Uhr gibt es in der Brennnessellobby auf jeden Fall wie jeden Sonntag wieder etwas garantiert Unverpacktes, das ihr nur im Magen mitnehmen könnt:

Warme Baguettes mit Brennnesselbutter, Meerrettichsteckrübenhäppchen und Lavendelclementinen.

Bis dann!

 

Nikolausrute

Nikolausrute für Supermärkte? Was tun für weniger Verpackungsmüll?

 

 

Moosalarm

Jedes Jahr im Herbst kriecht ein Moosteppich durch meinen Vorgarten. Fast 30 Jahre lang habe ich versucht ihn zu bekämpfen.

Mal mit Hochdruckreiniger, mal mit Bürste und Muskelkraft ging es dem Moos an den Kragen. Das Ergebnis war immer dassselbe: nach ein paar Monaten sah alles wieder wie vorher aus!

Jeder der mal in seiner Freizeit zum Orientierungslauf in der Natur unterwegs war, hat gelernt, wie man anhand des Moosbewuchses an Bäumen die Himmelsrichtungen herausfinden kann.

Und nun ratet mal, wo sich mein Hauseingang befindet? Genau!

Mindestens einmal im Jahr klingelt es an der Tür und jemand bietet mir einen Reinigungsservice an.

Also musste ich mir endlich etwas einfallen lassen, das deutlich macht: Das Moos gehört hierher und ist gewollt! Denn eigentlich liebe ich diese niedlichen kleinen grünen Polster!

Seit Jahren versuche ich nun schon es an ungewöhnlichen Stellen wachsen zu lassen. Mal werfen es die Amseln mit Schwung durch den Garten, mal holen es sich Meise und Co. dankbar als Kuschelmaterial.

Aber ihr kennt mich ja, so schnell gebe ich nicht auf!

Diesen Herbst starte ich gleich mit 4 Moosdekoideen durch. Ihr könnt die Entwicklung gleich hautnah miterleben, wenn ihr zur Open Hour in meinem Brennnessellobbygarten kommt.

Also schaut euch um!

 

Zum Probieren gibt es am Sonntag:

Brennnesselmuffins, Weißkohlhappen mit Brennnesselreis und Gundermann und Äpfel mit Rosenblütenblättern.

Also bis Sonntag um 11 Uhr! Ich freu mich auf euch!

 

Moosmatte Versuch 1

Moosmatte Versuch 1

Moosexperiment Versuch 2

Moosexperiment November 2019

Moosexperiment Versuch 3

Moosexperiment Versuch 3,

 

Schokoklee mit Moosverkleidung

Schokoklee mit Moosverkleidung

Moosverkleidung

Moosverkleidung von Nord-Westen gesehen